Ein Beispiel:
Ich habe mir dann selbst ein Programm gebastelt, ging sogar soweit, dass ich mir eine eigene "Skript-Sprache" zusammenbaute. Da dieses Programm hauptsächlich Kalkulationen durchführt, habe ich für den 'internen' Teil hauptsächlich in Fortran programmiert und den äußeren Abschnitt in C++. Dann 'gelinkt' und kompiliert.
Für die Skript-Sprache musste ich Parser und was weiß ich noch zusammenschreiben, aber es hat sich gelohnt.
Ich würde es einfach "Reality-Script" nennen. Ziel war es, eine Mathematik-analoge Sprache zu schreiben. Das besondere an der Sprache ist, dass sie 'hermetische' Regeln einhält. Ich habe es geschafft folgende genau zu implentieren:
-> Prinzip der Entsprechung: Das, was oben ist, ist gleich dem, was unten ist.
Ich habe die Skriptsprache so aufgebaut, dass sie zu jeder ähnlich ist. Ich habe alle 'cases' sehr ähnlich aufgebaut, teils mit Überladung (C++) und noch vieles weiteres.
-> Kausalität:
Haha. Naja, eigentlich haben wir die ja schon. Alles was geschrieben wird, hat eine Folge. Also darüber braucht man ja wirklich nicht sich zu beklagen.
-> Prinzip der Polarität:
Ich habe für JEDEN Befehl einen Gegen-Befehl aufgebaut. Selbst wenn es so extrem sinnlos ist, musste es rein. Später wenn Bilder generiert werden, kann man davon ausgehen, dass jeder Pixel jeweils einen Gegenpixel hat. Das ergibt dann wirklich ein sehr nettes Bild, sehr symmetrisch.
-> Prinzip des Geschlechts
In diesem Falle ist hier nicht vom physischen Geschlecht die Rede, sondern von dem PRINZIP des Geschlechts.
Männlich: Die Idee, Ursprung, der Gedanke.
Weiblich: Aufnahme, Verwirklichung, Manifestierung.
Nicht falsch verstehen liebe Männer und Frauen
Im Codeaspekt habe ich es so aufgebaut, dass man jeden Befehl in einen anderen 'casten' kann. Dabei musste ich dann ständig Type-Konvertierungen machen von Int zu *char, dann wieder umgekehrt usw. Und damit bin ich immernoch nicht fertig, weil das wirklich in ALLEN Befehlen sein muss.
-> Prinzip des Rhythmus
„Alles fließt & aus und ein; alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus."
So sollte es auch bei meinem Code sein. Ich habe versucht alles so rhythmisch anzuordnen wie es geht. Nicht zu viel Speicherverbrauch (bspw. durch die Verwendung von Fortran) und schnelle Arbeit.
-> Das Prinzip der Geistigkeit: „Das All ist Geist; das Universum ist geistig."
All = Gott. Universum = In dem wir leben.
All IST der Geist, während das Universum ein Teil des Alls, also dem GEIST selbst ist.
Wenn man alle anderen Prinzipien im Code eingehalten hat, ergibt sich dieses Prinzip sehr 'zufällig' von selbst. In diesem Fall ist das Bild, dass ich mit dem Programm generiert habe, "geistig", also ein Teil von dem Programm selbst. Ähnlich wie der Erschaffung eines Charakters in einem Buch. Der Charakter hat KEINERLEI Ähnlichkeit mit dem Autor und trotzdem steckt der Geist des Autors (= Gott) in diesem Charakter.
-> Das Prinzip der Schwingung: „Nichts ruht; alles ist in Bewegung; alles schwingt"
Hierzu habe ich noch nichts gemacht, aber eventuell könnte ich den Bild-Generator so erweitern, dass er eine GIF-Datei bildet mit denselben Bilder, nur mit verschiedener Anordnung der Farben, um trotztdem das Gesamtergebnis beizubehalten.
Was ist nun das Ziel mit diesem Programm?
Nehmen wir an, wir wollen ein Konstrukt, sind aber vielleicht geistig nicht unbedingt in der Lage uns gleichzeitig auf alles zu konzentrieren. Vorallem war das, als ich ein komplexes Konstrukt schaffen musste, bei dem alle fünf Sinne mitspielten und dann noch im Kopf das ganze zu visualisieren. Sehr, sehr schwer. Und selbst dann waren die Resultate mangelhaft. Klar, durch wiederholtes Training bessert sich das natürlich, aber manchmal gibt es Sachen, die einfach viel zu komplex sind.
Mit dem Programm soll man in der Lage sein eine "Energie-Signatur" zu programmieren, als Bild auszugeben und anschließend dieses Bild auf dem Bildschirm anschaut. Dann spielt nur noch der Mensch die Rolle, indem er dieses Bild nun klar und deutlich visualisiert und in allen Facetten durchlebt. Anschließend sollte die Person das Konstrukt wie bei einem "Drucker" einfach entnehmen und laden können. Damit Konstrukte keine unerwünschten Dinge tun, gibt es eine Konstanz-Funktion, die alle Variablen (meiner Skriptsprache) konstant werden lässt, was in dem Bild auch zu sehen sein wird. Jedoch werden dann später keine GIFs mit bewegten Farbmustern ausgegeben, da die Person diese eventuell vermischt visualisieren könnte und es deshalb auch zu Missgeschicken kommen kann. Die Konstanz-Funktion geht also hin und gibt später ein völlig konstantes Bild aus, mit einer genau festgelegten Anordnung der Farben entsprechend der Programmierung der Person, die dieses Programm zurzeit verwendet.
Durch die sieben hermetischen Grundprinzipien, die in der Realität perfekt reinpassen, kann man deshalb Konstrukte im PC schaffen und durch Outputs ausgeben. Ja, das ganze würde also auch über Audio gehen. Jedoch wollte ich dies vermeiden, da nämlich dann keine angenehmen Klänge herauskommen, sondern eben komische Töne mit eigenartigen Frequenzen, da die Farben bspw. im Bild ja auch ständig wechseln, wechselt dann auch hier ständig der Ton. Das könnte unangenehm sein für jene, die sich nicht so gut konzentrieren können und lieber entspannend sowas durchziehen.
Wichtig ist hierbei, dass der eigentliche Konvertierungsprozess (Bild -> Konstrukt) im Menschen (wie immer) stattfindet. Man muss sich daher völlig im klaren sein, dass das Bild dein Konstrukt ist, und es durchleben.
Weitere Ideen:
Eine Art Konstrukt-Sharing über Internet war bereits eine Idee, die ich zu Beginn hatte. Dabei sollen dann die Pakete in RGBA Format ausgeben werden, was dann zu ständiger Generierung von solchen Farbpixelbildern führt. Kombiniert mit dem Energiekonstrukt, könnte man tatsächlich so eine Art Internetverbindung über Psi-Konstrukte aufbauen. Wichtig zu wissen ist, dass das Konstrukt (nachdem es dann vom Bild umkonvertiert wurde) dann nicht im Internet surft, sondern lediglich eine Form der Telepathie darstellt. Konstrukte auf hoher Ebene (astral oder mental) sind oft schwer zu handhaben. Daher wird oft empfohlen, dass man das Konstrukt in ein physisches Objekt hineinprojiziert und dann 'verdichtet'. Dadurch wird auch die "Konstanz" des Konstrukts gesichert, sodass das Konstrukt nichts unvorhersehbares tut. Tatsächlich kann die telepathische Funktion damit erleichtert werden, da durch physische Ausdrücke (Hitze, Temperatur, Anordnung der Atome, etc.) die mentalen (gedanklichen) und astralen (gefühlsebenen) Teile zugrunde liegen und bei Berührung des physischen Gegenstands, mit dem enthaltenen Konstrukt, übertragen werden.
Das Programm ist eine Konsolen-Applikation. Bilder kommen bald.
MfG,
Zuka.

