Verfasst: Do 15. Sep 2016, 20:00
Jede Form der Sucht, sei sie noch so "schmackhaft", muss abgelegt oder zumindest kontrolliert werden, sodass man ihr nicht leicht und zu oft verfällt. Zur Sucht fällt auch eben Handy, Internet, etc. Ich persönlich halte von VR jetzt nichts; Eine düstere Dystopie in der Richtung zu zeichnen kann übertrieben sein, aber wenn wir mal unsere heutige Gesellschaft so anschauen, scheint diese Dystopie wohl doch immer wahrscheinlicher, was eigentlich alarmierend und erschreckend sein sollte.
Aber wie es beim Menschen üblich ist, geht alles in einer exponentiellen Stetigkeit über, langsam, aber stetig, sodass die meisten garnicht bemerken, dass sich eine regelrechte Änderung vollzieht, sodass im Nachhinein die "Veränderung" nicht mehr als radikal (also urplötzlich, von Punkt 1 auf Punkt 30), sondern als normal und eben stetig, exponentiell empfunden wird. Und plötzlich 50 bis 70 Jahre später ist es daher für die Allgemeinheit völlig normal mit VR-Brillen rumzurennen. So nebenbei erwähnt funktioniert dies auch auf politischer Ebene und bei politischen Entscheidungen; Ist denke ich aber wenig überraschend.
Ich habe nichts gegen die Technologie, wie auch tRife betonte, denn wenn man alles in Maßen genießt (und da die Zukunft wahrscheinlich dafür sorgen wird, dass man nicht mehr um die neue Technologie drumherumkommt (was ich sehr bedauerlich finde), wird man wohl oder übel umsteigen müssen; Bsp. ist ja auch die Abschaffung des Bargeldes (auch wenn es immer wieder heißt, dass das Unfug sei, wird dieser Prozess sehr langsam vorangetrieben, eben so, dass es kaum jemand merkt) und daher wird man irgendwann komplett auf Buchgeld angewiesen sein. Ein orgasmischer Traum für Banken, ein Albtraum für den Verbraucher), so kann auch nichts schiefgehen.
Man muss also in der Lage sein, dann in der Zukunft das Ding auch ablegen zu können und nicht 24 Stunden am Tag da dranzuhängen, so wie man heute auch mal das Handy einfach entweder mal in der Hosentasche oder ganz zuhause lassen kann und nicht alle 5-10 Minuten da dran rumhängt. Dasselbe sollte auch für andere modernen Technologien und anderen potentiellen Suchtobjekten gelten. Natürlich ist das für die meisten leichter gesagt als getan, das ist wohl ersichtlich. Aber wenn man sich genug Dystopien und Schreckensszenarios ansieht oder durchliest (gibt ja genügend Bücher und Filme in der Richtung), kann es vielleicht die Motivation des Geistes zur Selbstbeherrschung wecken.
MfG,
Zuka.
Aber wie es beim Menschen üblich ist, geht alles in einer exponentiellen Stetigkeit über, langsam, aber stetig, sodass die meisten garnicht bemerken, dass sich eine regelrechte Änderung vollzieht, sodass im Nachhinein die "Veränderung" nicht mehr als radikal (also urplötzlich, von Punkt 1 auf Punkt 30), sondern als normal und eben stetig, exponentiell empfunden wird. Und plötzlich 50 bis 70 Jahre später ist es daher für die Allgemeinheit völlig normal mit VR-Brillen rumzurennen. So nebenbei erwähnt funktioniert dies auch auf politischer Ebene und bei politischen Entscheidungen; Ist denke ich aber wenig überraschend.
Ich habe nichts gegen die Technologie, wie auch tRife betonte, denn wenn man alles in Maßen genießt (und da die Zukunft wahrscheinlich dafür sorgen wird, dass man nicht mehr um die neue Technologie drumherumkommt (was ich sehr bedauerlich finde), wird man wohl oder übel umsteigen müssen; Bsp. ist ja auch die Abschaffung des Bargeldes (auch wenn es immer wieder heißt, dass das Unfug sei, wird dieser Prozess sehr langsam vorangetrieben, eben so, dass es kaum jemand merkt) und daher wird man irgendwann komplett auf Buchgeld angewiesen sein. Ein orgasmischer Traum für Banken, ein Albtraum für den Verbraucher), so kann auch nichts schiefgehen.
Man muss also in der Lage sein, dann in der Zukunft das Ding auch ablegen zu können und nicht 24 Stunden am Tag da dranzuhängen, so wie man heute auch mal das Handy einfach entweder mal in der Hosentasche oder ganz zuhause lassen kann und nicht alle 5-10 Minuten da dran rumhängt. Dasselbe sollte auch für andere modernen Technologien und anderen potentiellen Suchtobjekten gelten. Natürlich ist das für die meisten leichter gesagt als getan, das ist wohl ersichtlich. Aber wenn man sich genug Dystopien und Schreckensszenarios ansieht oder durchliest (gibt ja genügend Bücher und Filme in der Richtung), kann es vielleicht die Motivation des Geistes zur Selbstbeherrschung wecken.
MfG,
Zuka.