Okay, also nochmal zu der ursprünglichen Frage des Threads *gg*:
Ich versuche auch, festzustellen, was sich ändert. Ich sehe es auch als sehr wichtig an, mich selbst, das, was ich bin, kennenzulernen. Anfangs (wann auch immer das war *g*), wollte ich eine klare "Weiterentwicklung", aber irgendwann fiel mir auf, daß ich was vergessen hatte, nämlich eben diese Selbsterkenntnis. Diese Selbsterkenntnis ist (IMHO) ein permanenter Prozeß, in dem man sich befindet. Wenn man anfängt, sich (intensiver) mit sich selbst zu befassen, wird einem langsam klarer, worauf man achten kann, was einem selbst wichtig ist. Dann lenkt man seine Energie dorthin (bewußtes oder unbewußtes "Lenken") und irgendwann fällt einem die Veränderung dann auch auf *gg*
So hat das irgendwann angefangen und bis heute hat sich daran nicht viel geändert; es ist nur immer mehr geworden, worauf ich achtete. Die "Gesamtveränderung" mag größer geworden sein, aber im Grunde betrachte ich immer das Detail, die kleinen Änderungen. Mittlerweile verstehe ich das unter "Veränderung" - früher dachte ich eben, es müsse diesen "großen Knall" geben, nach dem dann alles anders ist.
Es sind viele kleine Schritte, die den großen ausmachen; den großen Schritt, kann man IMO garnicht gehen, aber vielleicht sind es die kleinen Schritte, die (mit sich selbst verglichen) immer größer werden, ohne daß es einem (selbst) auffällt.
Manchmal bemerke ich bei mir selbst starke Verändeungen, obwohl ich eigentlich "nur einen kleinen Schritt gegangen" bin.
noFogo hat geschrieben:Wie andere auf mich reagieren? Tatsächlich untersuche ich dies seit einiger Zeit und stelle fest, dass vorallem meine eigene Verfassung ausschlaggebend ist. Verspüre ich nur einen Hauch von Ärger einer Person gegenüber, kann ich sicher sein, auch wenn es nur innerlich ist, dass diese ähnlich auf mich reagiert. [...]
Sowas in der Art ist mir auch aufgefallen... wenn ich mies gelaunt war, oder wenn ich grade fröhlich war, kam eine entsprechende Reaktion zurück... ich war/ bin mir nicht sicher, ob es unbedingt mit meiner Einstellung/ Laune zusammenhing, aber wenn diese Beobachtung unabhängig von mir gemacht wurde, finde ich das doch schon sehr erstaunlich *fg*
Was die Hemmnisse der persönlichen Weiterentwicklung angeht, bin ich auch der Meinung, daß einem dabei gerade die Leute am stärksten im Wege stehen, die einen "schon ewig zu kennen glauben", wie eben eltern und andere sehr nahe Verwandte und Bekannte. Die haben meistens ein sehr starres Bild von einem und machen es einem (meiner Meinung nach unnötig) schwer, sich zu ändern - auch wenn es weniger die Veränderung, als mehr das entsprechende Ansehen ist; deswegen ist es eben sehr wichtig, Freunde zu haben, die auf ungefähr gleicher Wellenlänge denken und sind.