RS hat geschrieben:Also sich selbst "therapieren" ist eigentlich kaum möglich, realistisch. Nicht so, nicht in unserem Kulturkreis, nicht mit unserem Verständnis von Dingen, nicht für Ottonormalbürger der nicht in entsprechende Communities tief eingebettet ist... Und selbst dann ist das alleine defacto unrealistisch. Das kann man mal so ein bißchen machen mit viel Erfahrung, wenn nicht grad akute Probleme da sind und man die Tools schon hat.
Impulse von Außen, Feedback, Gegenchecken... Alles Dinge wo gerade bei solchen "Selbstprozessen" externe Bezugspunkte extrem wichtig sind. Weil man auch sehr schnell falsch abbiegt und jegliche Bodenhaftung verliert und sich erst recht in die Scheiße reitet.
Mal abgesehen davon daß man sich selber natürlich einerseits ganz gut kennt, aber sich auch viel vormacht oder vor sich versteckt bzw es (Schutz-)Mechanismen gibt die es sehr schwer machen an gewisse Punkte ranzukommen oder sich selbst währendessen durch sonen Prozeß "von Außen" zu leiten während man gleichzeitig aus der betroffenen Innenperspektive durchgeht...
Ja das ist wohl was dran, okay ich wollte es vorhin nicht so ansprechen aber ich habe eine Leistungssperre bei der Krankenkasse, ich habe einen mittleren 4 Stelligen Betrag den ich tilgen muss bevor ich wieder zu einem Arzt darf, außer ich bin in Lebensgefahr wegen einer Blinddarmentzündung oder ähnliches, ich bin mittellos, ich denke bis zu 2 Jahre wird das dauern das abzubezahlen. Ich habe nicht mal eine Ausbildung oder so.
RS hat geschrieben:
Dann sind Psychiater (der, der die Pillen verschreibt) und Psychotherapeut (darf keine Pillen verschreiben) in der Praxis meist völlig verschiedene Dinge. Kann man nicht ganz verallgemeinern, aber so grob.
Generell: Die Suche nach einem geeigneten Arzt/Therapeuten kann für sich schon eine interessante Reise darstellen. Und viel mehr als diese "Reise" sollte man sowieso auch erstmal nicht an sich selber Rumdoktorn wenn man keine Ahnung davon hat und v.a. schon nen Haufen Probleme mitschleppt.
Okay das erkkärt es wohl, ich habe mich diesbezüglich in dem Alter nicht wirklich informiert, auch heute nicht, ich wusste nicht dass es 2Typen von Therapeuten gibt, dann war ich wohl beim Psychiater. So eine Psychotherapie werde ich dann mal anstreben, ich denke schon dass ich mich selbst sehr gut kenne, zumindest habe ich mich in den letzten 2 Jahren mit meinem Bewusstsein und meiner Vergangenheit beschäftigt und mir ist auch vieles klar geworden wieso das so gekommen ist, jedoch werde ich wohl viele Fehler wiederholen die nur ein außenstehender sehen kann.
Spätestens bei Suizidgedanken mußt Du eigentlich dringend externe Hilfe suchen.
Es sei denn vielleicht Du bist dramatischer Künstler der für die Tragik seiner Poesie unbedingt diese Dinge braucht und sich in diesen melancholischen Gefühlen und Phantasien gerne wälzt ohne die Absicht es je wirklich durchziehen zu wollen. Aber selbst dann....
Wirklich Suizid gefährdet war ich 4-5 Monate, seit 2-3 Monaten geht es. Ob ich mich wirklich umgebracht hätte weiß ich nicht, am ende lag es immer daran dass ich ja weiß, ich habe hier eine Aufgabe zu erfüllen und Selbstmord ist eigentlich sich selbst aufgeben was wohl das schlimmste ist aber zu dem Moment war ich so impulsiv, habe oft meinen Körper vor Wut und Trauer nicht gespürt und der Brustbereich tut immer weh und fühlt sich kalt an, kann aber auch eine Krankheit sein, durch Meditation wird das schon besser.
Sucht ist sowieso nochmal ein eigenes Thema. Man sollte Dir nicht einfach pauschal raten sofort und radikal zum Kiffen aufzuhören, weil auch das potentiell Dein Leben und Deine geistige/emotionale Situation noch mehr durcheinander bringen und zuviel auf einmal auslösen kann. Klar, man wirds wohl im Normalfall irgendwie hinkriegen halbwegs.
Aber seriös kann das erstmal nur ein Therapeut abklären (nicht das Internet) bzw sollte zumindest bereits irgendwer als Ansprechpartner vorhanden sein wenn Du das tust, damit Du wen für Notfälle hast der das auch auffangen kann.
Alles andere ist Rumpfuschen und ein paar Level über dem, worüber man im Internet auch nur im Ansatz seriös diskutieren sollte, wenns nicht ums bloße theoretische Rumphilosophieren eines fiktiven Falles geht.
Stimmt auch wieder, was so Süchte angeht kann ich mich aber gut beherrschen, vll ist das jetzt Leichtisnn aber ich war schon öfter 3-4 Monate ohne THC, hab mich dem spiritzellen zugewendet, war wieder beruhigt, also irgendwie einfach beruhigt und nicht mehr gestresst aber durch irgendwelche Fehler lass ich das immer wieder sein und werde rückläufig, und dann ist mein Bewusstsein wieder ganz unten, zumindest gefühlt.
Und zum Hokuspokus:
Ohja hab mir alles Vids angeschaut bis zu 30 ca.
Da gebe ich dir recht, ich habe mich oben falsch ausgedrückt, ich merke ja dass ich mit der momentanen Verfassung nichts mit Magie anfangen kann, deswegen will ich bevor ich Astralreisen oder andere Tools benutze usw. ja erst mal meine Psyche auf Vordermann bringen.
Franz Bardon ist da auch nicht wirklich gut geeignet im magischen Kontext für die meisten oder den Einstieg. Das ist als würde man gerade versuchen Laufen zu lernen und liest ein Buch von praktizierenden bzw für angehende Triathleten. Sicher einiges interessantes drin, aber am Ende wohl eher demotivierend. Und grad wenn man nicht in die Gänge kommt, hilft die Aufforderung die nächsten 5 Jahre erstmal täglich stundenlang zu meditieren nicht sonderlich sondern kann noch mehr demotivieren...
Außer es packt einen durch ein Wunder der Ehrgeiz und man kommt in die Gänge. Das ist vielleicht ein Anfang aber auch das löst viele Probleme nicht.erapie.
Als Kind hatte ich schon Franz Bardon gelesen, deswegen will ich das noch mal versuchen.
Also die Übungen tun mir zur Zeit gut, sie motivieren mich gerade wirklich, zumindest ein Ziel vor Auge, meine Gedanken strukturieren damit ich Herr über mein Kopf bin. Ich bin aber auch erst bei Kapitel 3.
Tobi hat geschrieben:]Oh ja, das stimmt allerdings mit dem kalten Entzug. Das ist tatsächlich gefährlich!
Das kann im schlimmsten Fall zu Krampfanfällen führen die todlich sein können.
Also innerhalb der 3 Jahre wo ich rauche gab es auch schon momente wo ich einen kompletten Monat abstinent war, ohne an das Kiffen zu denken, so eine starke Sucht habe ich nicht. Problem ist eher wenn mir was angeboten wird, versuche erst mal meinem Freundeskreis aus dem Weg zu gehen die damit zu tun haben.
Also ich merke durch eure Tipps, bei mir ist die Sucht ein Problem, mein Ausweg aus der Realität und das sollte ich wohlst erst mal hinbekommen, danach Psychotherapie, ist halt blöd wenn die Krankenkasse mir das nicht bezahlt. Das heißt ich muss erstmal das mit der Krankenkasse klären aber wenn das bis zu 2 oder 3 Jahre dauert ist das auch sehr blöd, ich will mir ja jetzt helfen. Seit einiger Zeit bin ich bereit aktiv was zu ändern.
Da ich ja jetzt diesen Weg der Therapie (wohl) nicht gehen kann, andere Empfehlungen gibt es nicht oder?
Ach ja und danke sehr, es freut mich sehr dass ihr mir helfen wollt und Tipps gebt, das motiviert mich gerade zumindest wieder meine Zukunft zu planen und wie sie aussehen soll
