noFogo hat geschrieben:Ich war etwas irritiert, weil ich das so noch nie erlebte. Ich kenne das zwar, wie Du schreibst, auch aus dem PreAKE-Zustand, aber dort erleb(t)e ich das anders. Dort war es genau dieses diffuse, tiefe und verzerrte (Hall-Effekt), beinahe elektronisch klingende Stimmen-Gewirr...
Elektrisch... da fällt mir auch was ein. Ich lag mal im PreAKE-Zustand auf der Couch (eingeschlafen *g*) und hörte auch ein oder zwei Stimmen, die aber wie extrem abgebremste Roboterstimmen klangen, deren Worte sich endlos in die Länge zogen. Auch dort war natürlich nichts zu verstehen, aber sie schienen vom Gefühl her einige Meter vor mir zu sein.
Diesmal war es irgendwie anders. Das war nicht mehr Pre, sondern schon ganz AKE und dass ich mich dabei beobachte, war irgendwie das verwirrenste. Als "Quelle" konnte ich mich indentifizieren, sonst war das bei solchen Stimm-Erlebnissen anders, hatte sonst immer das Gefühl, als würden sie von auswärts kommen.
Interessant. Vielleicht war es Gedankensalat, der sich in dieser Tiefe schon wie seperate Stimmen anhörte. Ich habe beobachtet, das die Übergänge zwischen einer lebendigen Vorstellung im Halbschlaf (Visualisierung?), und einem richtigen Traumszenario sehr fließend sein können. Da kommt mir immer der Gedanke an ein Radio, dessen aktueller Sender erst schwach, dann halb und schließlich vollständig eingestellt ist.
Fällt mir eben noch ein, ich hatte vor wenigen Wochen Monroes drittes Buch gelesen, dort schreibt er von diesem M-Band-Rauschen (war es M?). Ich nehme an, dass vieles, was man in PreAKE-Zuständen hört auf dieses M-Band zurückführt, weshalb es vielleicht auch möglich ist, dass man Fremdsprachen während gewissen Zuständen hört.
Den Gedanken hatte ich auch, als ich es damals gelesen hatte und ebenfalls Stimmenwahrnehmungen im PreAKE-Zustand erlebte. Einmal meinte ich z.B. eine weibliche Stimme zu hören (auf Deutsch), die irgendwas sagte, was mit "Urlaub" zu tun hatte. Die Stimme an sich kannte ich leider nicht, aber IMHO ist es denkbar, das mir da zufällig was aus der Umgebung zugeflogen ist (weil scheinbar sogar der Dialekt stimmte).
Monroes Schlussfolgerung war, dass wahrscheinlich jeder Klang im M-Band gespeichert sein könnte, also auch Sprachen und so weiter. Zwar beschäftigt mich die Frage immer noch, aber seit ich sein Buch las, habe ich zumindest ein Erklärungsmodell für mich gefunden, um diese Frage wenigstens ansatzweise zu beantworten...
Ich tendiere bei dem Stimmen-Phänomen auch zum M-Band Modell. Wenn man es dann mit Buhlmans Schichten-Modell verknüpft, wonach direkt an unserer Ebene anliegend eine Art "Gedankenkopie" der phyischen Welt existiert (mit leichten Abweichungen), wirkt das M-Modell ziemlich plausibel.
Buhlmans Schichtenmodell
...irgendwann innert der letzten zwei Jahren hatte ich mehrfach Erlebnisse, die mit dem Halschakra in Zusammenhang standen. Das intensivste war, als ich mich plötzlich um das eigene Halschakra zu drehen schien. Ihr kennt dieses gepiepste und gefunke, wenn man auf alten Radios die Frequenz sucht?...
Interessanter Gedanke. Die Chakren scheinen Verbindungspunkte zwischen physischen Körper und dem Energiekörper darzustellen. Vielleicht fungieren sie ja als "Empfänger" für nicht-physische Eindrücke, wenn man noch nicht ganz aus dem PK raus (bzw. physisch noch wach) ist? Da muß ich auch direkt an das dritte Auge denken.
...Der Moderation folgte von irgendein Techno-Lied mit Texten in der selben Sprache begleitet, dass ich noch nie in meinem Leben gehört hatte...danach "drehte" ich weiter...selbes Spiel, etwas auf Englisch...wieder eine Radio-Moderation, gefolgt von einem Lied...(kann mich nicht mehr erinnern was das war) ...
Musik hatte ich bisher noch nicht (bewußt), aber ich hab mal bei Mind-Gate gelesen (noch im alten Forum), das jemand bei seinen PreAKE-Zuständen sowas wie unbekannte Rock'n'Roll-Lieder hörte. Ich glaube sogar mal gelesen zu haben, das jemand auf diese Weise echte lokale Radiosendungen empfing, aber da bin ich mir nicht mehr sicher.
...die Frage die ich mir stellte, war relativ einfach: Was war das? Falls Monroes Theorie stimmt, scheint es vielleicht wirklich möglich zu sein, sich auf dieses M-Band zu tunen...
Denke ich auch. Monroe "raste" ja immer durch dieses M-Bandrauschen hindurch, weil bei ihm irgendwie alles auf einmal kam, und es kaum auszuhalten war. Vielleicht war das so, weil er immer sehr schnell und ruckartig seinen Körper verlassen konnte (hinterher quasi auf Knopfdruck). Wenn man sich langsam vortastet, könnte ich mir vorstellen, das es dann eher wie ein "Feintuning" wirkt.