Hallo Sternchen, willkommen im Forum!
Kannst Du etwas mit dem Hinweis 'Setze den Fokus beim "Hellsehen" auf dein Drittes Auge.' anfangen? Falls ja, machen.

Es erleichtert solche Übungen ungemein..
Außerdem ist ein Zustand möglichst geringer körperlicher Anspannung hilfreich. Bei Übungen empfiehlt es sich, sich auf ein Sofa zu setzen oder im Wald sitzend an einen Baum zu lehnen und möglichst viele Muskeln entspannt zu lassen. Idealerweise auch die Gesichtsmuskeln, allerdings sieht man dann für andere Leute ziemlich beknackt aus, wenn der Unterkiefer schlaff herunterhängt und man in die Gegend starrt.
Falls Dir der Hinweis nichts sagt, kommen hier die Erklärungen. Mal schauen, ob die Grenzen meiner Ausdrucksfähigkeit ausreichend weit sind, um es halbwegs verständlich in Schriftform zu erklären. Bislang habe ich vis-Ã -vis die Hände benutzen können, um es jemandem zu erläutern.
Das sogenannte 'Dritte Auge' sitzt nach meiner Erfahrung und der Erfahrung eines erfahreneren Bekannten bei zwei Menschen selten an der selben Stelle. Es liegt zwar in der Regel spiegelsymmetrisch in der Mitte der Stirn, aber die Höhe variiert. Probiere einmal diese Übung:
Setze Dich in einem entspannten Moment aufrecht auf einen Stuhl oder Ähnliches ohne Dich anzulehnen. Strecke Deinen "händischen" Arm (also bei den Meisten der rechte Arm) nach vorne aus. Drehe Deine Hand nun so, dass Du Deinen Zeigefinger als einzigen ausgestreckten Finger zwischen Deine Augen zeigen lässt. Dabei lässt sich ein leichtes Anwinkeln des Arms nicht vermeiden, das ist völlig in Ordnung. Du siehst Deinen Finger zwar, aber dennoch wirst Du es im "Gefühl" haben, wann der Finger exakt zwischen Deine Augen zeigt, er übertrieben formuliert "einrastet".
Nun bewegst Du Deinen Finger langsam auf die Position zwischen Deinen Augen zu. Du wirst feststellen, dass Dein Finger exakt in der Mitte zwischen Deinen Augen landen wird.
Nun wiederholst Du das Vorgehen, lässt jedoch von Anfang an Deine Augen geschlossen - also noch bevor Du Deinen Arm hebst. Wenn Du nun mit geschlossenen Augen Deinen Zeigefinger zwischen Deine Augen ausrichtest, wirst Du den richtigen Punkt gefunden haben, wenn wieder der Eindruck des "Einrastens" entsteht. Man hat sozusagen den Eindruck, dass alle anderen Richtungen, in die der Finger zeigen könnte, nicht die richtigen sind.
Bewege nun Deinen Finger langsam auf die Position zwischen Deinen Augen zu, bis Du angekommen bist. Zur Sicherheit kannst Du dieses Experiment auch zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen und schauen, ob Du am selben Punkt landest. Ich selbst kam jedes Mal am exakt selben Punkt heraus, sodass ich mir über die Position meines Dritten Auges recht sicher bin (sofern es eine reelle Entsprechung der Vorstellung eines Dritten Auges tatsächlich gibt und der gewonnene Eindruck nicht andere Ursachen hat - halte ich aber aufgrund der Ergebnisse für unwahrscheinlich).
Bitte schreibe (falls es Dir zu persönlich sein sollte, auch gerne als Private Nachricht), wo Du herausgekommen bist, damit ich Dir sagen kann, ob diese Stelle meinem Erfahrungsstand nach "plausibel" ist. Ich habe nämlich schon dabei zugeschaut, wie jemand an einer seltsamen Stelle herauskam. Nur zur Sicherheit, dass Du nicht mit verkehrten Annahmen mit dem zweiten Tipp beginnst:
"Den Fokus setzen" ist etwas schwieriger zu beschreiben. Jeder weiß wohl, was man instinktiv macht, wenn man eine weit entfernte Schrift lesen möchte, die kaum zu erkennen ist. Unter anderem spannt man die Muskulatur des Auges etwas an - aber es gibt noch etwas Weiteres, das man "in" seinen Augen spüren kann: eine Form von "Aufmerksamkeit", die der Geist auf diesen Punkt in den Augen richtet. Wenn man diesen Vorgang die ersten Male bewusst und aufmerksam herbeiführt, kann der "gelegte Fokus" mit der Anspannung der Augen äußerst leicht "verwechselt" werden. Vielleicht trifft es der Ausdruck "überlagerte Wahrnehmung" etwas. So wie es bei starkem Wind schwierig ist, einen Gong zu hören.
Ich hoffe, Du kannst mit der Beschreibung etwas anfangen.

Wenn Du nun herausgefunden hast, wo Dein Drittes Auge liegt und weißt, was ich mit "den Fokus setzen" meine, dann setze den Fokus bei Hellsichtigkeitsübungen mal auf die Position, an der Du zuvor Dein Drittes Auge lokalisiert hast.
Bin mal gespannt, ob man mit dem Text hier etwas anfangen kann.
Vielleicht noch ein paar Begriffsdefinitionen und allgemeine Hinweise:
Vitalitätsfeld - Befindet sich eng am Körper und ist in der Regel nur wenige Zentimeter stark. Es hat keine Farbe im eigentlichen Sinne. Es ist eher wie ein schmales, gräuliches Band um die Silhouette des Körpers wahrnehmbar. Vielleicht kennt Ihr das "Nachbild" auf der Netzhaut, wenn Ihr lange jemanden angeschaut habt, der vor einer grellen Wand steht. Damit ist die Wahrnehmung des Vitalitätsfelds leicht zu verwechseln. Jedoch ist der Farbverlauf des grauen Bands beim Vitalitätsfeld genau umgekehrt zur Wahrnehmung des "Nachbilds" - jedenfalls bei mir.
Wahrnehmung - Die Wahrnehmung von Vitalitätsfeld und der "eigentlichen" Aura ist eine subjektive Sache. Von daher wäre ich mit manchmal zu lesenden Angaben wie "Orange in der Aura steht für dieses und jenes.." sehr vorsichtig.
Aura - Das bunte Ding halt, welches man auf Abbildungen oft sieht. Da habe ich keine eigenen Erfahrungen mit, weil mir bislang eine Versuchsperson fehlte, die für solche Experimente offen ist. Allerdings wurde mir mal mitgeteilt, dass die Farben anscheinend für die meisten Menschen deutlich weniger kräftig wahrzunehmen sind als es auf den Bildern übrlicherweise gemalt wird.
Bei Fragen gerne fragen..
Allerdings bin ich echt nicht der Hellseher-vom-Dienst. Da gibt es wohl andere mit wesentlich mehr Erfahrung.
Vielleicht noch ein kleiner Hinweis zum Schluss: Es kann während solcher Übungen vorkommen, dass Du in Deiner Umgebung mehr wahrnimmst als nur Farben um Personen herum. Also nicht wundern.

Ansonsten kann ich nur noch anmerken, dass es vielleicht ein vielversprechendes Anzeichen ist, dass Du diese Wahrnehmungen ohne spezielle Übungen hast.
Das Vitälitätsfeld sehe ich zwar seit meiner Kindheit quasi immer, meine erste "eigentliche" Wahrnehmung in Richtung Hellsichtigkeit kam auch "von alleine" und hat etwa 15 - 30 Sekunden angedauert. Das war vor rund zwei Jahren, als ich mich noch nicht mit solchen Themen beschäftigt hatte. Aber so deutlich wie damals konnte ich es bislang nicht wiederholen, was vermutlich daran liegt, dass ich es nicht trainiere.
Disclaimer: Dass das Thema, bzw die Wahrnehmung "Hellsehen" andere als die von mir/uns vermuteten Ursachen hat, mag ich nicht ausschließen und bin für Erklärungsmodelle offen.
Alles Gute, Kim..