Surflamy hat geschrieben:Es gibt da zwar dann Tipps & Tricks wie man trotztdem noch was rauskitzeln kann, aber habe da oft noch bedenken das es dann AUL´s sind wenn ich sowas anwende. Da mache ich dann meißtens lieber die Session weiter, bevor ich mich dann komplett in AUL´s verfange ohne es bewusst zu bemerken, und die restliche Session in die Tonne kloppen kann.
Wenn nach drei Sekunden kein Eindruck kommt, weitergehen oder nochmal neu "reinpieken". AULs sind Verstandesgebilde, die aus den reinkommenden Rohdaten geschlossen werden. Daher kann man durchaus neutrale Rohdaten-Eindrücke von AULs unterscheiden. Das muss man halt trainieren.
Ich glaube das kam eventuell etwas falsch rüber von mir.
Ich meinte lediglich das ich ja bisher nur relationale Diagramme gut kenne, und ich damit noch nicht all zu viel anfangen kann. Bei mir sind oft die Fragen die ich dort stelle nicht wirklich, wie soll ich sagen - Hilfreich.
Dann stell Standardfragen bei den zu untersuchenden Begriffen, wie "Eigenschaften" (einfach alles, was dann kommt aufschreiben), "Wozu dient es?" oder "Zweck?". Und entsprechend der Outputs dann weitere, gezieltere Fragen verschachteln. Hauptsache man hat einen Anfang.
Die Antworten stimmen zwar dann, aber es hilft mir nicht großartig sonderlich weiter (bezüglich des ARV) weil es sich nicht besonders gut besser zuordnen ließ bisher dadurch.
ARVs sind ja auch keine Kalibrierungstargets. Da sind relationale Diagramme wirklich nebensächlich, weil sich die ITs verwirrend vermischen könnten. Dafür kann man sich dort Anwendungen von Aktionslinien, Entscheidungstools bzw. spontanen Bemaßungen vorstellen.
Auf was machst du überhaupt die ARVs? Sportwetten? Börsenkurse? Trends? Ja / Nein-Fragen? Letzteres kann man auch viel kürzer haben, wenn man geübt ist.
Beim jetzigen Trainingsstand würde ich dir erstmal von ARVs abraten. Lerne erstmal das Protokoll bis Stufe 4 richtig mit Kalibrierungstargets (das bedeutet auch, nicht Stufe 1-3 auf eine Seite zu quetschen). Zeig mir mal eine komplette Session von dir (auf Papier, nicht abgetippt), oder noch besser: Triff uns mal in einer Skype-Konfi, dann monitoren wir dich mal. Wird viele Mißverständnisse bezüglich des Protokolls und der Technik beseitigen, für die ich mir hier ansonsten (erfahrungsgemäß zum Großteil umsonst) die Finger wundtippe.
Fande es bisher Entspannter / Produktiver diese Skizze am Ende der Session anstelle einer Stufe 6 zu machen, wo ich dann versuche Dinge zuzuordnen (die Skizze von der Session oben hat keine Zuordnungen), wahrzunehmen, Räumlich wahrzunehmen wo, was steht.. was es tut etc.
Das nennt man Mapping / Detailling, und ist Bestandteil der Stufe 6. Du scheinst die Stufe 6 als eine fixe Vorgabe zu sehen, aber sie ist in Wirklichkeit frei, und nur mit einer handvoll vorgefertigter Tools gespickt, die man jeder Zeit in neuen Zusammenhängen improvisieren, erweitern oder neu erfinden kann. Bewegungsübungen und Skizzen kannst du immer und überall machen.
Wollte damit nicht sagen das Stufe 6 kein gutes Tool ist, oder nicht nützlich...
Wie gesagt, du hast noch nicht verstanden, was die Stufe 6 eigentlich ist. Stufe 6 definiert sich als "freies Bewegen im Zielgebiet". Das umfasst es eigentlich ziemlich gut. Alles davor ist vorgegeben und relativ unfrei.
Das Ideogramm ist bei mir nicht so groß wie bei dir oder möglicherweise auch anderen, es ist eigendlich sogar ziemlich klein im Vergleich zu deinem & oben Rechts bei mir angeordnet.. das hatte sich so bei der Praktischen Ausübung des Protokolls bei mir so ergegeben. Keine Sorge, ich arbeite es schon gemäß des Protokolls ab wie es sich gehört mit I-A-B.
Wie gesagt, das möchte ich mal auf Papier sehen. Ich kenne keinen, der es sich freiwillig antun würde, das was bei uns auf mindestens zwei Seiten muss, so klein zu quetschen.
Oben Rechts die Targetnummer, links name,datum, uhrzeit, dann das ideogramm rechts auf dem Papier unter der Targetnummer, und dann Links das Aufdröseln des Ideogramms wie es sich gehört mit I-A-B, und dann drunter Farben, Oberflächen usw.. Und dadrunter dann eine Schemenhafte Skizze.
Das festgelegte Schema des CRV hat schon seinen Sinn (wurde ca. 30 Jahre lang so entwickelt - die neurowissenschaftlichen Hintergründe sind mir jetzt zu ausschweifend, um sie hier dazulegen, gibts Literatur zu).
Ich würde es an deiner Stelle in den Stufen 1-5
exakt so befolgen, zumindest bis du es völlig beherrschst. Sonst "verbildest" du dich sozusagen, und du kommst nie über eine RV-Halbbildung (wie soviele in der Online-RV-Szene) hinaus. Es hat auch seinen Grund, warum ich in meinem Blog nur die
Stufen 1-3 beschreibe, weil sich beim Selbstlernen bis dato eh schon genug Stolperfallen einstellen, die die meisten Leute dann wie einen Klotz am Bein verschleppen. Es geht nichts über zwei bis drei Sessions unter Aufsicht eines ausgebildeten Viewers (selbst wenn er "nur" die Stufe 1-3 Ausbildung gemacht hat; ich habe Stufe 6 + Aufbautrainings).
Wie gesagt, wenn du mit uns Skype-Sessions machen würdest, würde sich schlagartig vieles klären, woran du vielleicht sonst monatelang unnötig klebenbleibst. Ist sogar (noch!) kostenlos, aber unsere Zeit wird immer enger für freie Trainings. Aber tu es entweder richtig, oder lass es.